
Johannes Strolz
Ein Bild, das eine Legende begleitet.
285 Designs aus drei Kontinenten treffen auf eine Entscheidung. Der Posterwettbewerb der Hahnenkamm-Rennen zeigt, wie aus künstlerischem Anspruch ein internationales Zeichen entsteht.
Manchmal beginnt alles mit einer Idee. Ein Motiv, das mehr sein will als ein Bild. Ein Zugang, der das legendäre Hahnenkamm-Rennen nicht nur zeigt, sondern interpretiert. Jahr für Jahr wird genau daraus ein Wettbewerb, der weit über den Moment hinaus wirkt.
Der aktuelle Sieger kommt erneut aus Georgien. Lasha Inashvili setzt sich gegen 286 Einreichungen durch und überzeugt mit einem Plakat, das reduziert und zugleich vielschichtig ist. Einfache Falzlinien, die sich erst im Betrachten vollständig erschließen. Ein Werk, das nicht erklärt, sondern entdeckt werden will. Inashvili hat bereits das Poster für das 84. Hahnenkammrennen gestaltet.

„Das es einen Wiederholungsgewinner gibt beweist: Qualität ist am Ende kein Zufall, sondern begeistert immer wieder aufs Neue.“
Der Wettbewerb selbst ist dabei längst ein internationaler Kreativplatz auf Papier. 138 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, Asien und Nordamerika haben ihre Sicht auf den Hahnenkamm eingebracht. 286 Interpretationen eines der bedeutendsten Wintersportereignisse der Welt. Ein Feld, das zeigt, wie stark die Strahlkraft dieses Rennens weit über den Sport hinaus wirkt.
Seit Jahrzehnten begleitet die BTV Vier Länder Bank diesen Wettbewerb als Partnerin. Eine Zusammenarbeit, die auf Kontinuität und gemeinsamer Überzeugung basiert. Denn das Poster ist mehr als eine Ankündigung. Es ist ein kulturelles Zeichen. Ein Ausdruck dafür, wie Sport und Kunst zusammenfinden und neue Perspektiven eröffnen.
So wird jedes Siegerplakat Teil einer Geschichte, die sich weiterentwickelt. Sichtbar in den Filialen der BTV, präsent im Umfeld des Rennens und verbunden mit einem Zweck, der über sich hinausweist. Der Verkaufserlös der Poster unterstützt die Nachwuchsarbeit des Kitzbüheler Ski Clubs und schafft damit die Grundlage für zukünftige Generationen im Wintersport.
Fotos ©KSC/alpinguin