Start
Geschichte

Die BTV Geschichte

1904 hat sich die BTV für einen eigenen Weg mit klaren Werten entschieden: eigenständig und verantwortungsvoll gegenüber ihren Kund*innen.

Gegründet für die Entwicklung der Region

Die Geschichte der BTV beginnt am 8. April 1904. Die k. k. privilegierte Allgemeine Verkehrsbank in Wien erhielt vom österreichischen Innenministerium die Genehmigung zur Errichtung einer Aktiengesellschaft unter dem Namen „Bank für Tirol und Vorarlberg“. Nach Erhalt der Genehmigung kaufte die BTV die beiden Bankhäuser „Payr & Sonvico“ in Innsbruck und „Ludwig Brettauer sel. Erben“ in Bregenz. Am 16. August 1904 eröffnete die BTV ihre Hauptanstalt in Innsbruck, am 1. September 1904 eine Filiale in Bregenz. Die bisherigen Firmenchefs Hans Sonvico und Ferdinand Brettauer übernahmen von nun an als Direktoren die Leitung dieser neuen Gesellschaft. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 18. August 1904.

 

Fortan finanzierte die BTV eine Vielzahl von Projekten in der Region und erlebte in den Anfangsjahren eine kräftige Geschäftsausweitung. Niederlassungen in Südtirol, Nordtirol und Vorarlberg wurden eröffnet. Das Ansehen der BTV in der Bevölkerung und in Wirtschaftskreisen wuchs von Jahr zu Jahr – die BTV hatte sich rasch ihren festen Platz erkämpft.

 

Kriegsjahre und das Wunder vom Inn

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden die europäischen Grenzen neu gezogen und Südtirol Italien zugesprochen: Die BTV musste daraufhin 1922 ihre Südtiroler Filialen schließen. Österreich litt wie Deutschland unter einer galoppierenden Inflation, die für die Tiroler und Vorarlberger Wirtschaft fatale Auswirkungen hatte. Die Bevölkerung stürmte die Banken, um ihre Spareinlagen zu beheben. Anders als die meisten ihrer Mitbewerber konnte die BTV ihren Kund*innen die Spareinlagen sofort auszahlen und in diesen schwierigen Zeiten bestehen. Die bis heute gültige Firmenphilosophie der BTV – keine riskanten Spekulationen an den Finanzmärkten zu tätigen – hatte sich bewährt.

 

Durch die zurückhaltende Geschäftspolitik überlebte die BTV als einzige regionale Aktienbank die Wirtschaftskrise und ging durch die gezielte Übernahme heimischer Banken sogar gestärkt aus den 20er-Jahren hervor. Die österreichische Presse bejubelte deshalb die BTV als „Wunder vom Inn“. Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf die allmähliche Wirtschaftsstabilisierung die finanziellen Grundlagen für den Wiederaufbau. Durch die Vergabe von Krediten an regionale Unternehmen kurbelte die BTV gezielt die heimische Wirtschaft an, die nun „goldene“ Jahrzehnte erlebte.

 

Verbund der 3 Banken Gruppe

1952 traten mit der Bank für Oberösterreich und Salzburg und der Bank für Kärnten und Steiermark neue Gesellschafter in die BTV ein. Heute bilden die Oberbank AG, die BKS Bank AG und die BTV gemeinsam die 3 Banken Gruppe. Sie steht für einen freiwilligen, nach demokratischen Prinzipien ausgerichteten Verbund, der mehr denn je als wichtiger Partner der heimischen Wirtschaft gilt und ein überzeugendes und höchst wettbewerbsfähiges Gegenmodell zu internationalen Finanzkonzernen darstellt. Für jede der drei Banken ist diese Zusammenarbeit ein zentraler Baustein ihrer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Die 3 Banken Gruppe deckt das gesamte österreichische Bundesgebiet sowie die grenznahen Länder ab.

 

Kund*innen im Mittelpunkt

Das Filialnetz der BTV wurde in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts kräftig ausgeweitet. Mit diesem Schritt setzte die BTV ihr Bestreben, „nahe am Kunden zu sein“ und „in die Regionen zu gehen“, erfolgreich in die Tat um. Die persönliche Beziehung zwischen Kund*innen und Mitarbeiter*innen war und ist für die BTV ein zentraler Erfolgsfaktor. Seit dem Jahr 1986 notiert die BTV als einzige regionale Bank Westösterreichs an der Wiener Börse. 1989 expandierte das Unternehmen nach Wien. 2004 – im 100. Bestandsjahr – folgte die erste Auslandszweigniederlassung in Staad am Bodensee in der Schweiz. 2006 erfolgte der Markteintritt in Bayern, Baden-Württemberg und Südtirol.

 

Seit 2011 tritt die BTV als BTV VIER LÄNDER BANK auf. Mit ihrem neuen Markennamen BTV VIER LÄNDER BANK trägt die BTV dem Umstand Rechnung, dass ihr Engagement in allen vier Ländern nachhaltig und erfolgreich ist.

 

Die Vorstände Gerhard Burtscher, Mario Pabst und Dr. Markus Perschl halten an den Grundpfeilern der BTV fest: dem Unternehmertum, dem erfrischend Konservativen und der vollen Konzentration auf die Kund*innen und die Mitarbeiter*innen.