toninton Konzert für Glücksexpert*in, Cello, Kontrabass und Klavier

Auch dieses Jahr findet die Reihe „toninton" statt. Dieses Mal dreht sich alles um Glücklichsein, Lebenskunst und Musik.
BTV Stadtforum Innsbruck
Beginn:
26.06.24
19:00
Ende:
28.06.24
21:00

Tickets und Information

Karten sind ausschließlich in der Innsbruck Information (Burggraben 3, 6020 Innsbruck, +43 512 – 5356, ticket@innsbruck.info) erhältlich.

 

Preis pro Abend: 23,– EUR (ermäßigt: 19,– EUR)

So läuft der Abend ab

Auf der Bühne befindet sich eine Schüssel voll ungeöffneter Glückskekse. Die Musikerin greift hinein, öffnet einen und liest vor. Der Glücksexperte improvisiert dazu. Die Virtuosin antwortet darauf. Nachdenken und musizieren über das Glück im Hier und Jetzt. Spontan und lebendig.

Was ist Glück? Was ist ein gutes Leben? Gibt es so etwas wie eine Bedienungsanleitung dazu?

 

Drei renommierte Denker*innen, die sich in ihren Büchern mit Glück und Lebenskunst auseinandergesetzt haben. Drei Meister*innen der Improvisation musizieren den Soundtrack dazu.

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr | Reimer Gronemeyer, Theologe, Soziologe, Altersforscher, und Clemens Sainitzer am Cello

Reimer Gronemeyer ist ein brillanter Vortragender. Seine Ideen sind originell, scharf formuliert und scheiden die Geister. Durchaus zu seinem Vergnügen. Er war Pfarrer in Hamburg und viele Jahre Professor für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Gronemeyer hat sich intensiv mit Vergänglichkeit und Alter auseinandergesetzt. Unter anderem schrieb er ein Buch über die Sehnsucht nach dem Himmel und eines über die Tugend. Also über Ziel und Weg zum Glück!

 

Clemens Sainitzer ist ein Meister der Improvisation am Cello. Ein Solowunder. Gezupft, gestrichen sowieso, aber auch geklopft, geklatscht, unterm Arm und mit Elektronik ergänzt klingt es eher nach Orchester als nach einem einzelnen Instrument. 2015 erhielt er das Staatsstipendium des Kulturministeriums. Dies ermöglichte ihm Studien in Wien, Berlin und New York. Er ist in Projekten des Hangspielers Manu Delago zu hören und arbeitete mit der New Yorker Jazzpianistin Sylvie Courvoisier, tritt im Wiener Porgy & Bess auf wie auch in Kooperation mit Schauspiel und Literatur an Theatern und auf Festivals.

 

Donnerstag, 27. Juni 2024, 19 Uhr | Ariadne von Schirach, Philosophin, und Georg Breinschmid am Kontrabass

Wenn jemand für philosophische Improvisation wie gemacht ist, dann Ariadne von Schirach. Eine vielversprechende Prophezeiung aus dem Glückskeks, wie z. B. »Sie werden einen bequemen Lebensabend haben« oder »Eine plötzliche Reise mit einem netten Begleiter steht vor der Tür«, und sie legt aus ihrem unerschöpflichen Bildungsschatz los: Das hätte Aristoteles dazu gesagt. Und überhaupt, was heißt eigentlich bequem? Und zum netten  Begleiter wird man so … Dabei ist die Denkerin eine Praktikerin des Glücks! Letztes Buch:  Glücksversuche. Von der Kunst, mit seiner Seele zu sprechen.

 

Georg Breinschmid ist einer der führenden österreichischen Jazzmusiker auf internationalem Parkett und einer der herausragenden Kontrabassisten unserer Zeit. Er ist zweifacher Hans-Koller-Preisträger, 2012 bis 2015 war er viermal in Folge für den Amadeus Austrian Music Award (Kategorie Jazz/World/Blues) nominiert. Seine unorthodoxen Kompositionen an der Schnittstelle zwischen Jazz, Klassik und Wienerlied gelten als eine der interessantesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik.

 

 

Freitag, 28. Juni 2024, 19 Uhr | Robert Pfaller, Philosoph, und Johanna Summer am Piano

»So klug wie witzig«, schreibt die Autorin Eva Menasse über Robert Pfaller. Der Philosoph ist einer der bekanntesten Denker Österreichs. Pfaller studierte Philosophie in Wien und Berlin und ist nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Straßburg Professor für Philosophie an der Kunstuniversität Linz. Drei Bücher von ihm zum Thema: »Wofür es sich zu leben lohnt«, »Kurze Sätze über gutes Leben«, »After you get what you want, you don’t want it. Wunscherfüllung, Begehren und Genießen« (mit Beate Hofstadler).

 

»Improvisationen von Bach bis Ravel. Umwerfend, unbedingt hingehen.« (Süddeutsche Zeitung). Johanna Summer bewegt sich in den unentdeckten Welten zwischen Jazz und klassischer Musik. Sie begann im Alter von sieben Jahren zunächst mit klassischem Klavierunterricht. Auf der Suche nach einer Musik, die aus dem Moment heraus entsteht und spontan mit anderen gespielt werden kann, fand sie zum Jazz. Auf ihrem letzten Album »Resonanzen« improvisiert sie in einem weiten Bogen von Bach über Beethoven, Schubert, Tschaikowski, Grieg und Ravel bis zu Skrjabin, Mompou und Ligeti.